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HÖREN

Du kannst Dir hier das Lied "König" anhören.



Text und Musik: Udalrich

Eine Komposition aus dem Jahre 1992, damals ihrer Zeit weit voraus. Sehr gut tanzbar, und nun mit deutschem Text.


Zur Geschichte:

Wer der König ist? Nun, so ziemlich jeder Mann wird wissen, unter wessen Herrschaft er steht. Und wir finden das auch gar nicht schlimm. Denn so ist die Richtung immer klar, in die es geht. Wird im Fall der Fälle am vorderen Körperende angezeigt. Man könnte das Lied natürlich auch als Kritik an der verbreiteten Wurstigkeit etlicher Männer ansehen, was tiefere Gefühle angeht. Aber sowas gibt's ja gar nicht.


Und der Text zum mitsingen:

Wie jeder Mann und jedes Tier spürst auch Du genau in Dir,
dass lange Beine unterm Rock erheben des Regenten Stock.

Ziehst Du ihm die Mütze runter und schaust ihm in sein Angesicht,
ist er wie immer fit und munter, auch ohne jedes Augenlicht.

Blind ist Dein König, dunkel die Nacht.
Tief unten im Schritt da baumelt die Macht.

Von seinem Willen lass Dich fassen, ganz egal, ob Du je liebst.
Denn Du kannst es ja nicht lassen, dem Herrscher Deinen Körper gibst.

Taub ist Dein König, dunkel die Nacht.
Tief unten im Schritt da hängt die Macht.

Blinder König - schau doch mal hin.
Hast außer bohren - nur wenig im Sinn

Tauber König - hör doch mal hin.
Zwischen den Ohren ist wenig nur drin.

Dein Hirn, das schaltet er Dir ab. Und ist er auch erst klein und schlapp:
Mit Blut er hyperventiliert wenn er zum Weiberleibe giert.

Ist er endlich dick und groß sucht er der Frauen warmen Schoß.
Deine Lende fliegt nach vorn. Gefolgschaft für das Königshorn.

Herrscher Dein König, hör, wie er lacht.
Tief unten im Schritt da steht die Macht.

Ich folge Dir, König, streck Dich nur aus.
Die Beine hängen hintendran am König, König, Kö-nig.