BRUT
gegründet 2022, stehen für rohe deutsche Härte mit einem Hang zum Absurden. Ihre Lieder erzählen Geschichten von seltsamen Figuren, dunklen Orten und menschlichen Abgründen
- mal grotesk überzeichnet, mal bitterernst. Zwischen schwarzem Humor, makabren Bildern und einer Portion Wahnsinn entfaltet sich eine Textwelt, in der Brüder
verschwinden, Wälder ihre eigenen Gesetze haben und der Körper selbst zum Schauplatz von Konflikten wird. Die Lieder wirken wie kurze, verstörende Erzählungen:
direkt, provokant und voller schiefer Perspektiven.
Musikalisch verbinden BRUT harte Gitarren mit stampfenden Rhythmen und einer kalten, industriellen Atmosphäre. Die Stimme bleibt dabei kompromisslos deutsch und transportiert
die Texte mit einer Mischung aus Ironie, Aggression und trockenem Sarkasmus.
BRUT bewegen sich damit im Spannungsfeld von NDH, Industrial Rock und düsterem Deutschrock - laut, unbequem und einem Faible für das Abseitige.
Udalrich
singt und bedient die Tasten und Computer.

Aufgewachsen im Ruhrgebiet in den Zeiten von EL&P, YES, Genesis, Pink Floyd, Deep Purple, Uriah Heep. Keyboarder in diversen bands, beschäftigte sich früh mit Synthesizern
(MiniMoog) und Studio-Elektronik. Umzug nach Münster in Westfalen. Dort keyboarder, Komponist und Texter bei den legendären "Bonsai Heroes". Es treibt ihn weiter nach
Berlin. Keyboarder in etlichen coverbands und eigenen Projekten. Mag NDH und FFM, allen voran Nightwish. Seit 2022 Kopf der band BRUT. Vielseitig unterwegs: Hat in den USA
Kirchenorgel gespielt, war in Sri Lanka auf WorldMusic-Tournee mit lokalen Musikern und ist derzeit auch auf Fuerteventura auf der Bühne.
Bernhardt Schwarzer vom Reiche
singt und spielt Gitarre

Bernhardt ist ein erfahrener Gitarrist und Sänger der Berliner Rock- und Funk-Szene. Geprägt von klassischem Rock und früh inspiriert durch James Brown, startete er seine
musikalische Laufbahn bereits als Teenager in ersten Bands und Proberaumprojekten.
Mit der Portal Rockband tourte er Anfang der 80er Jahre durch Deutschland und spielte Festivals mit Southern Rock, ZZ-Top-Tribute und eigenen Songs. Es folgten Engagements bei
Cozmic Slop Funk Explosion und den Roxters sowie Auftritte im Frannz Club und auf diversen Festivals.
In Berliner Studios entstanden zwei Alben mit rund 30 Eigenkompositionen. Neben Cover- und Solo-Programmen ist Bernhardt heute vor allem als Gitarrist der Band BRUT aktiv, deren
harter Sound maßgeblich durch sein Spiel geprägt wird.
Buzz Starox
sorgt für die tiefen Töne

... und das bereits seit den frühen achtziger Jahren, u.a. bei der damaligen Skandal-Rockband S.A.D.O., mit der er beim Debut-Album "Shout" mitwirkte und für dieses und
weitere Alben der Band prägende Songs (mit-)schrieb. Darüber hinaus spielte er Bass auf den Alben "Join In" von Southern Comfort sowie auf acht Alben seiner eigenen Band.
Seine musikalischen Wurzeln findet man u.a. bei Led Zeppelin, Uriah Heep, Deep Purple, Black Sabbath als auch bei Willie Dixon, Rory Gallagher und John Hiatt. Bis zum heutigen Tag
ist er für das bassige Fundament von Berliner Rock-Formationen und auch als Session-Musiker aktiv.
der Paradoxist II
bedient das Schlagwerk
Von Country bis Metal, von Punk bis Funk, von Folk bis HipHop sorgt er seit den späten 80ern in unterschiedlichen Formationen der nationalen Musikszene für das rhythmische Fundament. Und obwohl drei der Bands in der
vordigitalen Zeit mit Plattenverträgen gesegnet wurden, kennt ihn kein Schwein - und das ist in der aktuellen Phase des Anthropozäns echt ein Vorteil.
Seit rund vier Jahren bedient er diverse Projekte u.a. aus Berlin, München, Köln und Leipzig und dient dort hauptsächlich als Sub oder Sessionmusiker. Man findet ihn mehrmals pro Woche auf kleinen Berliner
Bühnen, wo er in unterschiedlichsten Konstellationen schrägen Kram spielt. Außerdem engagiert er sich ehrenamtlich in der Berliner Nachwuchsförderung.
Musikalisch beschäftigt er sich gerade mit Material Marriage, The Hirsch Effect, Between The Buried And Me und dem Moses Yoofee Trio. Im Hintergrund laufen aber immer wieder mal Beethoven, Porcupine Tree,
TesserAct, Zappa oder auch Chick Corea.
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